Der FV Hörden konnte auch sein zweites Heimspiel der Rückrunde nicht gewinnen. Das entscheidende Tor für die Gäste erzielte Wilke in der 81. Minute. Vorausgegangen war ein schwerer individueller Fehler in der FVH-Abwehr.

Zuvor sahen die Zuschauer bei besten äußeren Bedingungen ein Kreisligaspiel auf bescheidenem Niveau. Über die gesamten 90 Minuten war Phönix Durmersheim die Mannschaft, die sich insgesamt weniger Fehler leistete. Zudem hatten die Gäste ein Plus an Torchancen und trafen einmal das Aluminium. Vor allem im Defensivbereich war die Fehlerquote beim FVH zu hoch, um in dieser Begegnung etwas Zählbares mitzunehmen.

Dabei war der FV Hörden nach 20 Minuten durch Robin Schönfeldt in Führung gegangen. Marino Zeman hatte den Treffer gut vorbereitet. Lange hielt das 1:0 jedoch nicht. Der Ausgleich durch Weßbecher in der 28. Minute entstand zwar aus einer Abseitsstellung, dennoch wirkte die junge Hörder Mannschaft bei vielen Angriffen der Gäste unsicher und unsortiert.

Im weiteren Verlauf hatte der FVH Glück, dass Durmersheim in der 51. Minute den Ball neben das Tor setzte. In der 62. Minute reagierte Keeper Luca Zeman bei einem Kopfball stark und verhinderte zunächst den Rückstand. Nach dem 1:2 warf Hörden in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne und hätte sogar den Ausgleich erzielen müssen. Terence Mack setzte jedoch einen freien Kopfball neben das Tor.

Am kommenden Sonntag um 15 Uhr tritt der FV Hörden in Sandweier an und trifft dort auf eine heimstarke Mannschaft.

Die FVH-Reserve verlor das Vorspiel trotz langer personeller Überlegenheit mit 1:3 und verpasste damit den Sprung auf einen besseren Tabellenplatz. Den Treffer für Hörden erzielte Felix Hartmann. In Sandweier bestreitet die Mannschaft am Sonntag um 13 Uhr erneut das Vorspiel.